
Das Unternehmen war wirtschaftlich erfolgreich, verfügte jedoch über keine durchgängige und nachvollziehbare Kalkulationsgrundlage. Küchen wurden über pauschale Aufschläge kalkuliert, während bei klassischen Schreinerarbeiten mit Stundenverrechnungssätzen gearbeitet wurde.
Gleichzeitig ließen sich aus der bestehenden ERP-Software weder belastbare Stundensätze noch verursachungsgerechte Zuschläge ableiten. Auch die Kosten der unterschiedlichen Fertigungsbereiche wurden bislang nicht getrennt betrachtet.
Damit fehlte dem Unternehmer eine verlässliche Grundlage, um Preise auf Basis der tatsächlichen Kosten, Produktivstunden und betrieblichen Strukturen zu kalkulieren und die Wirtschaftlichkeit einzelner Leistungen transparent zu beurteilen.
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