
Auf den ersten Blick deutete vieles auf die im Holzbau üblichen saisonalen Schwankungen hin. Doch hinter den unterjährigen Verlusten verbargen sich tieferliegende wirtschaftliche Probleme.
Einzelne Projekte wurden mit Verlust abgeschlossen, die angesetzten Stundensätze reichten nicht aus und die Produktivität blieb hinter dem notwendigen Niveau zurück. Gleichzeitig fehlte eine getrennte Betrachtung von Zimmerei und Schreinerei. Erst dadurch wurde sichtbar, dass insbesondere die Schreinerei das Gesamtergebnis belastete.
Hinzu kam ein weiteres Problem: Laufende Projekte waren nicht ausreichend durch Anzahlungen finanziert. Der Betrieb musste immer stärker in Vorleistung gehen, die Liquidität wurde zunehmend knapper und schließlich drohte die Zahlungsunfähigkeit.
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