
Nach mehr als 100 Jahren Hotelgeschichte waren die beiden Bestandshäuser sichtbar in die Jahre gekommen. Über viele Jahre wurde immer wieder renoviert, ausgebessert und in die bestehende Substanz investiert. Doch irgendwann stellte sich die grundsätzliche Frage: Wie viel Geld ist es noch sinnvoll, in den Bestand zu investieren?
Eine weitere schrittweise Sanierung war wirtschaftlich kaum noch sinnvoll. Stattdessen sollte mit einer umfassenden Sanierung und teilweisen Neubauten die Grundlage für ein modernes und langfristig erfolgreiches Berghotel geschaffen werden.
Doch bei einer Investition im hohen siebenstelligen Bereich musste das neue Haus nicht nur architektonisch überzeugen. Es brauchte ein tragfähiges Betreiberkonzept mit realistischen Zimmerpreisen, einer wirtschaftlichen Gastronomie und einer belastbaren Planung für Auslastung, Umsatz und Ergebnis.
Gleichzeitig musste die Finanzierung so aufgebaut werden, dass neben den eigentlichen Baukosten auch die Schließungsphase und die anschließende Anlaufzeit finanziell sicher überbrückt werden können.
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